Eine der ersten Fragen bei der Recherche zur Haartransplantation lautet: Wie viele Grafts brauche ich? Die ehrliche Antwort: Das hängt von mehreren Faktoren ab, die nur eine Ärztin oder ein Arzt bei einer Untersuchung beurteilen kann.


Das Muster des Haarausfalls

Die Norwood-Skala beschreibt das Muster des Haarausfalls bei Männern in sieben Stadien. Ein fortgeschritteneres Stadium bedeutet meist eine größere Fläche, doch das Stadium allein ergibt keine Graft-Zahl für Sie.


Der Spenderbereich

Jeder Mensch hat nur einen begrenzten Haarvorrat im Spenderbereich an Hinterkopf und Seiten, und seine Dichte ist von Person zu Person verschieden. Ein verantwortungsvoller Plan entnimmt nicht so viele Grafts, dass der Spenderbereich selbst licht wirkt. Fragen Sie die Ärztin oder den Arzt, wie Ihr Spenderbereich beurteilt wird und wie viele Grafts im Laufe Ihres Lebens als sicher entnehmbar gelten.


Die Haarbeschaffenheit

Dickes Haar deckt pro Graft mehr ab als feines, lockiges oder welliges Haar mehr als glattes. Auch der Kontrast zwischen Haar- und Hautfarbe beeinflusst, wie dicht ein Ergebnis wirkt. Diese Faktoren gehören zur Untersuchung.


Zu einer Zahl kommen

Kliniken bitten oft um Fotos und nennen eine vorläufige Spanne; bestätigen kann sie nur eine persönliche ärztliche Untersuchung. Seien Sie vorsichtig bei Kliniken, die ohne Untersuchung eine feste Zahl nennen, und fragen Sie, wie die Zahl zustande kam.