Wie schmerzhaft eine Haartransplantation ist, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Dieser Artikel fasst zusammen, was Patienten und Kliniken häufig beschreiben; dies ist keine medizinische Beratung. Fragen Sie Ihre Klinik, wie sie Schmerzen behandelt und was Sie tun sollen, wenn Sie mehr Linderung brauchen.
Die Betäubungsspritzen
Viele Patientinnen und Patienten beschreiben die Spritzen der örtlichen Betäubung als den unangenehmsten Moment. Im Spender- und Empfängerbereich werden mehrere kleine Injektionen gesetzt, die jeweils kurz brennen. Manche Kliniken tragen vorher eine betäubende Creme auf; fragen Sie, ob Ihre Klinik das tut.
Die Entnahme
Ist der Bereich betäubt, beschreiben Patienten meist Druck und Vibration statt stechender Schmerzen, manchmal ein leichtes Ziehen und Müdigkeit vom langen Liegen in derselben Position. Wenn eine Stelle nicht vollständig betäubt ist, sagen Sie es dem Team – es kann nachbetäubt werden.
Das Einsetzen
Während des Einsetzens wirkt die Betäubung noch. Patienten beschreiben vor allem Müdigkeit und einen steifen Nacken durch die Kopfhaltung über viele Stunden.
Die erste Nacht und die Tage danach
Wenn die Betäubung nachlässt, beschreiben Patienten häufig ein dumpfes Ziehen, Spannungsgefühl oder Wundgefühl im Spenderbereich. Kliniken geben in der Regel Schmerzmittel mit; fragen Sie, welche Medikamente Sie bekommen und welche Sie meiden sollten. Viele schlafen in der ersten Nacht schlecht, weil sie mit erhöhtem Kopf schlafen müssen. Die Beschwerden lassen in den folgenden Tagen meist nach; werden sie stattdessen stärker, wenden Sie sich umgehend an Ihre Klinik.
Juckreiz
Während der Heilung empfinden viele Patienten den Juckreiz als lästiger als Schmerzen, vor allem, wenn sich Krusten bilden. Kliniken weisen in der Regel an, nicht zu kratzen, und geben eventuell ein Kochsalzspray mit. Fragen Sie Ihre Klinik, was Sie verwenden dürfen.
Kurz gesagt
Patienten sagen oft, dass die Spritzen das Schlimmste waren und der Rest eher Druck, Müdigkeit und Juckreiz als Schmerz bedeutete. Die Erfahrungen sind unterschiedlich – fragen Sie Ihre Klinik, wie sie in jeder Phase mit Schmerzen umgeht.

